Gärten der Region


Eingerahmt werden die „Gärten der Region“ von einer Hainbuchenhecke. Fenster in der Hecke ermöglichen Einblicke in vier individuell gestaltete Gartenbereiche. Das Herz des Regionsgartens bildet ein zentraler Platz mit vier Trauben-Kirschen. Um diesen herum sind die Gärten der Gebietskörperschaften angeordnet, erschlossen durch einen attraktiv gestalteten Rundweg. Die einzelnen Gartenbereiche werden dabei jeweils durch gebietstypische Materialien und Pflanzen charakterisiert. So spiegeln die vier Gärten die Vielfalt und die unterschiedlichen Facetten unserer Region in der Mitte Bayerns wieder und laden zum Verweilen und Entdecken ein.


Rückblick: "Rendezvous im Garten" 04.-06. Juni 2021

Unter dem Motto "Rendezvous im Garten" fand von 4. bis 6. Juni 2021 das ursprünglich in Frankreich gestartete Veranstaltungsformat bundesweit statt. Bei der Initiative laden Gärten und Parkanlagen zum Stauen und Verweilen ein. Auch die „Gärten der Region“ auf dem Gelände der Landesgartenschau Ingolstadt waren daran beteiligt und viele Gartenfreunde konnten sich über die Gestaltung der präsentierten Kleinode informieren.  

"Du musst jetzt endlich auch so was bei uns installieren!", "Wo gibt's denn diese Rosen zu kaufen?" und auch "Wirklich sehr gelungen!". Solche Aussagen kamen nicht nur einmal, sondern fast alle, die die Gärten der Region am Wochenende vom 4. bis 6. Juni im Zuge des „Rendezvous im Garten“ besuchten, äußerten sich begeistert, aber auch sehr inspiriert über den Beitrag der drei Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen sowie der Stadt Ingolstadt auf der Landesgartenschau Ingolstadt.

Dass nicht nur Pflanzenwissen von den Betreuern vor Ort gefragt war, sondern auch gleich eine Reihe von Ausflugstipps ("Wo genau ist das Schulerloch?") und Wissenswertes über die jeweiligen Städte geboten wurde ("Ach, Frankenstein spielt in Ingolstadt, das wusste ich nicht!"), das freute täglich rund Tausend Besucher und war ihnen auch anzumerken.

Wer an dem Veranstaltungswochenende noch keine Zeit für ein „Rendezvous in den Gärten der Region“ hatte, braucht nicht enttäuscht sein: Der Pavillon der Region ist auch die nächsten Monate bis 3. Oktober ganztägig besetzt und zum Fachsimpeln bleibt auch noch Zeit. Die „Gärten der Region“ sind während der Öffnungszeiten der Landesgartenschau Ingolstadt jederzeit zugänglich.

Credit: Ulrich Linder

Stadt Ingolstadt/Gartenamt
Stadt Ingolstadt/Gartenamt

Die Gärten der Region von oben

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Übersichtsplan der Gärten

Übersichtsplan der Gärten

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Stadt Ingolstadt:

Die Stadt Ingolstadt präsentiert in ihrem Garten unter dem Motto "Frankensteins Gartenkabinett" das Thema Züchtung, Kreuzung und Veredelung. Entlang eines Weges, gebaut aus den für Ingolstadt typischen roten Festungsziegeln, wachsen daher besondere Pflanzen wie die Ananas-Erdbeere, die Tomoffel oder die Ingolstädter "Frankensteinrose".


Landkreis Eichstätt: 

Ein kleiner Platz in Form eines Ammoniten, das Wahrzeichen des Naturparks Altmühltal, bildet das Zentrum des Eichstätter Gartenbeitrags. Sitzquader aus heimischem Jura-Kalkstein sind umgeben von Pflanzen wie Wacholder und Kiefer, Küchenschelle, Karthäuser Nelke oder Graslilie, welche die Magerrasenflächen des Altmühltals nachempfinden.


Landkreis Neuburg-Schrobenhausen:

Genuss mit allen Sinnen ist der Leitgedanke des Gartens des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen. Hier duften Kamille und Flieder um die Wette, während Weiden und Gräser einen Hauch von Donaumoos auf die Gartenschau bringen. Ein Wasserlauf symbolisiert die Donau. Dieser ist umgeben von Pflanzen der Auen wie Blutweiderich und Mädesüß.


Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm:

Im Garten des Landkreises Pfaffenhofen a.d. llm dürfen zwei Pflanzen nicht fehlen, welche die Region berühmt gemacht haben und das Landschaftsbild prägen: Die Spargelstaude und der Hopfen. Der rasant wachsende Humulus lupulus, wie der Hopfen fachmännisch heißt, begrünt die Pergola. Dabei greift die Staudenpflanzung in gelb, weiß, blau und grün die Farben des Pfaffenhofener Wappens auf.



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